Interview Silvia Mittermüller

28. Januar 2021 | Tags: , , , , ,

Silvia Mittermüller: Ein Interview und die Folgen

Das MinD-Mag-Gespräch mit der Profi-Snowboarderin wurde im Berliner "Tagesspiegel" nachgedruckt

Das passiert auch nicht jeden Tag: Dass eine große Tageszeitung ein Interview aus dem MinD-Mag nachdruckt (leicht gekürzt und "Sie" statt "Du", aber immerhin). Unser Gespräch mit der Snowboarderin Silvia Mittermüller gefiel der Sportredaktion des Berliner "Tagesspiegel", und sie brachte es am 28 12. groß raus (siehe Foto). Wir freuen uns, und weil man gute Texte durchaus zweimal lesen kann, hier noch einmal das komplette Gespräch:

Wenn Silvia Mittermüller von ihrer großen Leidenschaft, dem Freestyle-Snowboarden erzählt, sprüht es regelrecht Funken. Man spürt das Herzblut und ihre ungebremste Lebensenergie. Doch Silvia kennt auch die andere Seite des Winter-Märchens: 2018 durchlebte sie eine schwere Depression und musste sich mühsam zurück ins Leben kämpfen. Im Interview erzählt sie ganz offen von den Höhen und Tiefen ihres Lebens als Ausnahme-Sportlerin und von ihrer Suche nach einer neuen Leidenschaft.

Seit 20 Jahren eine Weltklasse-Snowboarderin: Silvia Mittermüller

Liebe Silvia, du fährst seit über 20 Jahren professionell Freestyle-Snowboard, warst eine der erfolgreichsten Fahrerinnen der Welt. Erzähl doch mal, wie es dazu kam, dass du eine solche Leidenschaft für diesen Sport entwickelt hast.

Für mich hat das Snowboardfahren ganz viel mit Freiheit zu tun. Ich war vierzehn Jahre alt, als ich das erste Mal gefahren bin, mitten in der Pubertät. Davor hatte ich viele Jahre Ballett getanzt, wurde eine Zeit lang von der Heinz-Bosl-Stiftung in München gefördert. Daneben habe ich noch Klavier, Flöte, Altflöte, und Klarinette gespielt, mochte Pferde und war immer ziemlich gut in der Schule.

Es blieb also nicht aus, dass ich in die Schublade des wohlbehüteten Ballett-Mädchens gesteckt wurde, aber das hat mich zunehmend erdrückt. Alles in meinem Leben war auf Perfektion getrimmt: das Tanzen, das Klavierspielen, die Schule. Beim Snowboardfahren hat mir endlich mal keiner gesagt, wie ich etwas zu tun habe. Das war wie ein Befreiungsschlag und hat bei mir Energien freigesetzt, es haben sich ganz neue Perspektiven eröffnet. Und natürlich waren da auch ein Haufen wilder Jungs dabei, das fand ich toll (lacht). Mein erster Gips war schon beinahe ein Statement an die Welt: „Achtung, jetzt weht hier ein anderer Wind!

Wusstest du damals schon, dass du hochbegabt bist?

Meine Eltern haben darüber nachgedacht, mich testen zu lassen. Sie haben aber davon abgesehen, weil sie wollten, dass ich ein ganz „normales Leben“ führen kann. Heute finde ich das schade. Hätte ich von meiner Hochbegabung gewusst, hätte ich nicht krampfhaft versuchen müssen, mich anzupassen. Das ging so weit, dass ich Schulverweise gesammelt habe, um zu kompensieren, dass ich eine gute Schülerin war.

War es nach der Schule ein logischer Schritt, das Snowboarden auch professionell zu betreiben?

Nein, eher eine Übergangslösung. Als ich 2002 mein Abitur in der Tasche hatte, standen mir alle Wege offen. Jeder ging davon aus, dass ich jetzt Medizin oder Psychologie studieren würde. Aber ich wusste einfach nicht, was ich machen will. Ich bin dann ein Jahr Snowboard gefahren, wollte in dieser Zeit herausfinden, was ich mit meinem Leben anfangen möchte.

Das einzige Problem daran war: Der Plan ist nicht aufgegangen. Im Gegenteil, ich sehnte mich immer mehr danach, das Snowboarden weiter zu machen. Also habe ich es einfach immer weiter durchgezogen, mit allen Höhen und Tiefen, mit Herz und Seele, 23 Jahre lang.

Das ist eine lange Zeit! Im Lauf der Jahre hast du zahlreiche, teils auch sehr schwere Verletzungen davongetragen. Du hast dich aber immer wieder eisern zurück gekämpft. Was hast dich motiviert, weiter zu machen?

Die Liebe für meinen Sport! Es war immer mein Traum, mein Antrieb, meine Leidenschaft!
Wenn man die Art Snowboard fährt, wie ich es mache, geht man täglich an seine Grenzen und ins Risiko. Ich mache ja ganz viele Tricks und Sprünge. Da holt man sich jedes Mal unzählige Glückshormon-Duschen ab, wenn alles klappt – das ist Glückseligkeit pur!

Gerade beim Springen bezahlt man körperlich aber manchmal einen hohen Preis. 2017 hat es mich besonders schwer erwischt: Während der Qualifikation für Olympia bin ich beim Training in Neuseeland so schwer gestürzt, dass ich eine Gehirnblutung hatte. Danach rechnete eigentlich niemand mehr damit, dass ich die Qualifikation noch schaffe. Aber auch da habe ich mich zurückgekämpft. Es gab einfach nichts auf der Welt, was mich so erfüllt hat.

Du startest seit vielen Jahren in den Disziplinen „Slopestyle“ (Hindernisparcours) und „Big Air“ (Riesenschanze). Diese wurden erst 2014 olympisch. Du bezeichnest allerdings gerade die Jahre vor der Olympionisierung als „goldene Zeit“. Warum?

Die „goldene Zeit“ – das waren für mich die Jahre 2000 bis ungefähr 2010. Damals gab es für Slopestyle und Big Air noch keine Weltcups und keine Nationalmannschaften und viel mehr unabhängige Events. Ich war Anfang 20, hatte gute Sponsoren-Verträge an Land gezogen und konnte so meine Reisen finanzieren.

Im Sommer war ich meist in Australien und Neuseeland, im Winter in den USA, zwischendurch in München. Man kann sich das vorstellen wie einen wandernden Snowboard-Zirkus: Überall traf man auf bekannte Gesichter, es war eine richtige Community aus leidenschaftlichen Einzelkämpfern, eine große Snowboard-Familie. Jeder hatte eine krasse Geschichte zu erzählen, alle hatten sich auf ihre Art durchgeboxt, um ihren Snowboard-Traum zu leben.

In den Jahren als Einzelkämpferin war natürlich auch nicht immer alles easy: Ich war zugleich Trainerin, Managerin, Ernährungsberaterin, Reiseplanerin, Pressesprecherin, Dolmetscherin, habe meine Verträge selbst verhandelt – eine One-Woman-Show. Vermutlich war das aber auch gerade der Grund, warum mich das Ganze so erfüllt hat.

Seit der Olympionisierung 2014 hat sich das alles sehr verändert. Nun musste man Teil eines Kaders, einer Nationalmannschaft sein, um Karriere zu machen. Die Community wurde immer weniger durch den Sport an sich zusammen gehalten. Man konnte sich auch nicht mehr einfach so bei den Events anmelden, sobald man genügend Punkte gesammelt hatte. Der nationale Verband muss die Meldungen machen. Das macht die Athleten natürlich auch abhängig.

Dennoch war es auch dein Traum, bei Olympia zu starten. 2018 warst du in Südkorea die erste deutsche Sportlerin, die im Slopestyle angetreten ist. Du bist auf dem letzten Platz gelandet, aber als „Olympionikin der Herzen“ vielen im Gedächtnis geblieben. Was ist passiert?

Da lief leider vieles schief. Ich fühlte mich am Wettkampftag total elend. Aber wenn Du es bis an diesen Punkt geschafft hast, sagst Du natürlich nicht: „Sorry, ich hab Fieber, ich kann leider nicht starten!“ Es zögerte sich alles hinaus, weil es so windig war. Den Damen-Skislalom haben sie deswegen abgesagt, uns haben sie springen lassen! Eine sehr umstrittene Entscheidung.

Im letzten Training hat mich dann am allerletzten Sprung eine Windböe mitgenommen, BÄMM! Ich habe es schon beim Absprung gemerkt, dass ich es nicht schaffen werde. Doch es war schon zu spät, der Absprung war komplett vereist und ich konnte nicht mehr bremsen. So oder so, der Sprung würde nicht gutgehen. Was soll ich sagen, ich hab sofort gespürt, dass das Knie ernsthaft etwas abbekommen hat. Da mein Rucksack noch am Start war, bin ich nochmal in den Lift gehumpelt und nach oben gefahren.

Da hab ich eigentlich erst realisiert: Hey! Das ist OLYMPIA! Meine Entscheidung stand fest: Ich wollte zumindest versuchen, den Parcours auf dem Board runter zu fahren, natürlich ohne Tricks und ohne Sprünge. Im Slopestyle bekommst Du dafür EINEN Punkt, aber der Lauf zählt. Rückblickend war das eine absolut waghalsige Aktion, es war total eisig und sau-steil, ich wusste bis zum Schluss nicht, ob ich es schaffen werde.

Ich habe den Leuten beim Runterfahren zugewunken und mich dabei innerlich von Olympia verabschiedet, einige haben zurück gewunken. Ich bin auf dem 26. Platz gelandet und darf mich offiziell Olympionikin nennen, aber es war wirklich tragisch für mich, ein echter Herzensbruch.

Kurz nach Olympia hat dir der Verband wegen deiner Verletzung und deines Alters den Kaderplatz und die Förderung aufgekündigt. Auch deine Knieverletzung heilte sehr schlecht. Das Jahr 2018 wurde für dich, wie du selbst sagst, das „schlimmste Jahr“ deines Lebens …

… ja, das stimmt. Die ganze Olympiageschichte und dann noch der Rauswurf vom Verband: Das hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Von einem Tag auf den anderen war ich von der Olympionikin und Kaderathletin zu einem „Niemand“ geworden, es hat überhaupt nicht mehr gezählt, was ich die vergangenen Jahre geleistet habe. Der Verband hat mich abgeschrieben, sie glaubten nicht mehr daran, dass ich nochmal auf Weltcup-Niveau zurückkehren werde.

Ich bin in eine sehr schwere Depression gerutscht, hatte Suizidgedanken. Mein Gehirn hat komplett gestreikt, ich konnte mir nichts mehr merken. Hinzu kamen so viele extrem negative Emotionen, ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich ist. Ich dachte wirklich, dass die gesammelten Gehirnerschütterungen, insbesondere natürlich die Gehirnblutung 2017, bleibende Schäden hinterlassen haben.

Es wurde dann so schlimm, dass ich zweimal stationär in eine psychiatrische Klinik gegangen bin. Dort wurde zum ersten Mal ein IQ-Test gemacht. Leider wurde mir dort nur mitgeteilt, dass ich überdurchschnittlich intelligent sei und ein Hirnschaden ausgeschlossen werden kann. „Sie sind halt einfach schwer depressiv!“ Damit war das Thema abgehakt.

Weder die Aufenthalte in den Kliniken noch die Psychopharmaka, die ich irgendwann mit viel Widerwillen genommen habe, haben etwas gebracht. Ich wollte einfach nur noch, dass das aufhört! Die Ärzte haben mir geraten, das Snowboarden an den Nagel zu hängen und Trauerarbeit zu leisten. Kalter Entzug, sozusagen. Es war wirklich eine hoffnungslose Situation.
Aus heutiger Sicht, wo ich etwas mehr von Hochbegabung weiß und verstanden habe, bin ich ehrlicherweise schockiert, wie wenig in der Psychiatrie darauf eingegangen wurde.

Was meinst du: Inwiefern hat deine Hochbegabung eine Rolle gespielt?

Ich denke mittlerweile, dass meine extrem intensive Wahrnehmung der Depression nicht Teil der psychiatrischen Diagnose, sondern meiner besonderen Wahrnehmung als Hochbegabte geschuldet war. Wenn man eine hohe geistige und emotionale Kapazität hat, kann das eben auch voll nach hinten los gehen. Da hätte man bestimmt besser darauf eingehen und meinen Leidensweg so vielleicht verkürzen können.

Letztendlich hast du dich in Eigenregie aus diesem tiefen Loch befreit. Wie hast du das geschafft?

Als ich im Dezember 2018 aus der Klinik kam, habe ich beschlossen: „Ich geh zurück in die USA, da ist es mir immer gut gegangen!“ Natürlich gab es dort auch keine Wunderheilung, aber schon ein paar Wochen später bin ich körperlich stärker geworden, habe angefangen, Snowboard zu fahren.
Langsam ging es mir dann auch psychisch besser. Ich hatte endlich wieder Endorphine und Adrenalin im Blut. Für die Leute dort war ich immer noch die „alte“ Silvia, die Snowboarderin.

Und da habe ich realisiert, dass es mir so schlecht ging, weil ich meine Identität verloren hatte. In den USA habe ich diese Stück für Stück zurückerobert. Ich fühlte mich im wahrsten Sinne des Wortes wie neu geboren, plötzlich war alles wieder schön und bunt in so unglaublich vielen Facetten.

Bei mir ist es wohl einfach so, dass ich, bedingt durch die Hochbegabung, in beide Extreme ausschlagen kann. Und 2018 ist eben einfach zu viel zusammen gekommen.

Nach sechs Monaten bin ich mit gemischten Gefühlen nach Deutschland zurückgekommen, ich hatte schon Bammel, dass es dann wieder in die andere Richtung kippt. Aber meine Befürchtungen waren umsonst. Ich habe mich allerdings auch sofort darum gekümmert, dass ich gleich wieder irgendwo snowboarden gehen kann. Das größte Learning aus dieser Zeit ist, dass mir meine Identität keiner nehmen kann; kein Verband dieser Welt, kein Arzt, kein noch so gut gemeinter Ratschlag.

Im Februar diesen Jahres erschien ein Spiegel-Artikel, in dem Du offen über Deine Depression und das schwierige Verhältnis zum Snowboard-Verband sprichst. Warum bist du diesen Schritt an die Öffentlichkeit gegangen?

Ich möchte meine Stimme dafür nutzen, dass sich meine Geschichte nicht wiederholt. Ich bin ja nicht die erste Athletin, die durch eine solche Phase geht. Bis zu 80 Prozent der Athleten erleiden post-olympische Depressionen. Auch das Karriereende ist für extrem viele Sportler eine überwältigende Situation; die wenigsten haben ein Sicherheitsnetz für die Zeit „danach“. Solange die Karriere noch läuft, gibt es ganz viel Förderung, damit es möglichst viele Medaillen regnet.

Ich möchte, dass sich die Verbände und Funktionäre ihrer Verantwortung bewusst werden und die Sportler auch nach dem Karriereende nicht einfach fallen lassen wie eine heiße Kartoffel!

Ich bin mir sicher, dass du mit deiner Geschichte auch vielen Menschen hilfst, die Ähnliches erlebt haben. Das Thema Depressionen wird ja leider teilweise immer noch unter den Teppich gekehrt oder stigmatisiert.

Das stimmt! Ich bin der festen Überzeugung, dass weit mehr Menschen eine solche Episode erleben, als man denkt. Ich hoffe, dass meine Geschichte auch Verständnis dafür schafft, wie krass eine Depression sein kann und dass es eine lange Zeit dauern kann, bis wieder ein „normales“ Leben möglich ist. Vielleicht macht es den Betroffenen aber auch Mut, auf den eigenen Bauch zu hören. Mein Weg aus der Depression war letztendlich das, wovon mir alle abgeraten haben.

Es ist ja beinahe wie in einem guten Hollywood-Streifen: Du hast in der letzten Saison dein Comeback gefeiert, hast bewiesen, dass du noch auf Weltcup-Niveau fahren kannst. Was meinst du, wann wirst du dich vom professionellen Snowboarden verabschieden?

Eigentlich wollte ich letzte Saison herausfinden: Kann ich meine Karriere in Frieden beenden oder will ich es tatsächlich nochmal mit Olympia versuchen? Dann kam im März Corona dazwischen und im Sommer habe ich mich beim Skateboarden verletzt. Ich habe gerade eine größere Knie-Operation hinter mir und muss die nächsten Monate ohnehin pausieren.

Ich kann mittlerweile das Verletzungsregister einer ganzen Fussballmannschaft vorweisen, das bin ich wirklich leid. Mit dem Snowboarden als Profession aufzuhören, ist also definitiv ein Thema, mit dem ich mich auseinandersetzen muss.

Das Problem dabei ist, dass es für mich schon immer so viel mehr war als „nur“ ein Sport. Ich habe die letzten zwanzig Jahre mein persönliches Snowboard-Märchen gelebt, war an den schönsten Flecken, weitab von der normalen Welt. Früher habe ich viele Texte darüber geschrieben, über diese „Fairytale Reality“. Snowboarden ist meine größte Leidenschaft und Teil meiner Identität. Wenn das wegfällt, entsteht einfach wahnsinnig viel Platz, der erst mal wieder gefüllt werden muss.

Hast du schon eine Idee, was Silvia Mittermüller 2.0 machen könnte?

Um ehrlich zu sein, überfordert es mich gerade, die nächste Version von mir selbst zu kreieren. Wenn ich mit dem Snowboarden aufhöre, stehe ich, streng genommen, vor dem Nichts, weil ich 110% in meinen Sport reingesteckt habe. Mit meiner Erfahrung wäre es natürlich naheliegend, als Trainerin zu arbeiten, das könnte ich mir generell auch vorstellen.

Allerdings wird mir der deutsche Verband aufgrund unserer Vorgeschichte höchstwahrscheinlich kein Angebot machen. Es würde mir aber auch schwer fallen, mich in den existierenden Verbands-Strukturen wohl zu fühlen. Ein Trainerjob im Ausland könnte eine vorübergehende Option sein, aber keine langfristige Antwort auf „Silvia 2.0“.

Auf der einen Seite habe ich das Bedürfnis nach etwas Neuem, möchte meinen Horizont erweitern. Ich würde gerne etwas Sinnvolles und Zukunftsträchtiges machen, etwas was unsere Welt in 10 bis 20 Jahren braucht. Darum lese ich gerade sehr viel und recherchiere.
Auf der anderen Seite möchte ich aber auch auf den Erfahrungen und dem, was ich bisher in meinem Leben gemacht habe, aufbauen. Manchmal fühle ich mich davon überwältigt, eine Aufgabe zu finden, die das alles vereint. Letztendlich holt mich mein altes „Problem“ wieder ein: Es fällt mir einfach wahnsinnig schwer, Entscheidungen zu treffen. Ist ja wohl einer der Klassiker bei Hochbegabten (lacht).

Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja aus diesem Interview etwas Neues!? Falls jemand diese Themen kennt, eventuell Vergleichbares erlebt hat und irgendwelche Ideen oder Inspirationen für mich hat – ich bin für alles dankbar und offen für jeden frischen Wind.

Liebe Silvia, ganz herzlichen Dank, dass Du uns einen so ehrlichen Einblick gegeben hast!

Die Fragen stellte
Natalie Lehmann

Jenseits der Schanze liegt auch ein Weg.
Silvia Mittermüller auf der Suche nach dem Leben nach der Sport-Karriere. Fotos: Solveig Wehking, Igor Swieczak