Vereinsinterne wissenschaftliche Studien

Mensanerinnen und Mensaner sind zwar allesamt hochbegabt, aber nicht unbedingt repräsentativ für Hochbegabte insgesamt – wer sich aufgrund eines hohen IQ-Testergebnisses einem Verein anschließt, in dem ausschließlich Menschen zusammentreffen, die sich aufgrund eines hohen IQ-Testergebnisses einem Verein angeschlossen haben, hat möglicherweise schon ein besonderes Verhältnis zur eigenen Intelligenz und der Bedeutung, die ihr zugemessen wird.

Insofern finden wir es durchaus spannend, diese spezielle Teilpopulation einmal genauer zu untersuchen – denn wir wissen insgesamt noch recht wenig darüber, was diese hochbegabte Subgruppe genau charakterisiert und wie sich die Identifikation als "hochbegabt" auf die Identität auswirkt. Research is Me-Search, heißt es ja so schön. Über die letzten Monate hat unser Team deshalb zunächst eine Infrastruktur für Online-Befragungen aufgebaut, die wir für quer- und längsschnittliche Studien nutzen wollen. Aktuell befindet sich das Portal in der Betatest-Phase – wenn Ihr mittesten wollt, meldet Euch bei Alexander Kessner. Bald kann es also losgehen, sodass wir über diese Plattform dann regelmäßig kurze Meinungsumfragen und umfangreichere wissenschaftliche Studien und Experimente durchführen werden.

Aktuell arbeiten wir hauptsächlich an folgenden Themen, die sich in unterschiedlichen Phasen der Vorbereitung bzw. Präregistrierung befinden:

  • Hochbegabte und die Liebe
  • Prosopagnosie (Gesichtsblindheit) bei Hochbegabten
  • Identitätsentwicklung Hochbegabter (Längsschnitt)
  • Die "Scanner-Persönlichkeit" – Konstrukt und Messung