Über M-Dörfer, Ehrenämter und warum das JT26 bleibt

Mensa Jahrestreffen 2026 in München

Das Jahrestreffen 2026 in München (JT26) steht vom 08. bis 12. April 2026 vor der Tür.

Nach drei Jahren Planung fühlt es sich an, als ginge ein riesiges Projekt zu Ende: Im April bringen wir das Event über die Bühne, im Sommer feiern wir Abschluss. Und doch ist das JT26 mehr als nur ein Event: Einmal erlebt, bleibt es.

Warum das JT26 für immer bleibt. Und was Dörfer und Ehrenamt damit zu tun haben, liest du hier.

Was es für mich persönlich bedeutet, das JT26 auf die Beine zu stellen

Zunächst einmal: viel Arbeit!

Ein Jahrestreffen zu organisieren, fühlt sich zeitweilig wie ein Zweitjob an. Als Orgaleitung bin ich das Gesicht nach draußen – und entsprechend viel landet bei mir. Es gibt Wochen mit bis zu 30 Stunden, wer da noch Vollzeit nebenbei arbeitet – Hut ab!

Ein solches Event auf die Beine zu stellen, kann man nur als Team. Mit Menschen, die sich aufeinander verlassen können, die proaktiv anpacken, weil sie Lust darauf haben. Die sich freiwillig in Zeitdruck begeben, die ihre Sonntage in Präsenztreffen verbringen, die sich durch die Restaurants der Stadt oder den Finanzplan arbeiten. Jeden Tag. Beim JT26 durfte ich mit einem solchen Team arbeiten. Dafür bin ich superdankbar – und das wird für immer bleiben!

Orgateam JT26
Foto: Ulrike Dürnfeld - Das Orgateam des Jahrestreffens 2026 in München

Was macht München so besonders?

Erstmal ist München eine Großstadt, wie es viele andere auch gibt. Das spannende hier ist allerdings, dass so viel über München geredet und getratscht wird. Dass so viele (veraltete) Stereotype über München existieren: Die Schickeria, der FC Bayern, die Mieten – alle meinen, München zu kennen.

Was wir mit dem JT26 zeigen möchten, ist das andere München: die Natur direkt vor der Nase, viel Geschichte an fast jeder Straßenecke. Stadtführungen, bei denen man sich wundert, in München zu sein. Kreative Stadtentwicklung und mutige Geschichten, wie es eben auch geht abseits des Mainstreams. Es gibt so viel in München zu entdecken, dass wir hoffen, ihr bekommt wenigstens ein bisschen Gefühl vom „wahren München“. Immerhin sind auch mehrere „Münchner Kindl“ im JT26-Team dabei – und die müssen es ja wissen!

München ist Mensa ist ein Dorf

„München ist ein Dorf“ hört man hier oft. Und ja, seltsamerweise trifft man in der U-Bahn oder an Straßenecken oft jemanden, den man kennt. Für den JT26-Zeitraum wird das ganz besonders so sein: so viele Ms strömen in die Stadt, die gelben und roten Lanyards verraten uns, dass wir aus demselben Grund hier sind. Wir mögen uns persönlich vielleicht noch nicht kennen, aber spätestens beim Schwatz an der Bushaltestelle geht es los. Es entsteht sofort eine Vertrautheit miteinander.

„Mensa ist ein Dorf“ passt da doch gut dazu, oder? Mit dem Tagungshotel schaffen wir dafür noch einen besonderen Ort: ganz exklusiv kapern wir das Haus, das Hotel wird für die fünf, sechs Tage unsere Heimat. Und diese besondere Magie können auch Gäste und Nicht-Mitglieder spüren. Genau dieses Dorf-Gefühl ist es, dass das JT26 für mich größer macht als nur ein Event im Kalender.

Das Orgateam vom JT26 bei der Arbeit
Foto: Ulrike Dürnfeld - Das Orgateam vom JT26 bei der Arbeit

JT26 als Ort der Begegnung

Ich erlebe Mensa immer wieder als bereichernd: so viele unterschiedliche Geschichten und Meinungen. Ja, Gscheidhaferl können anstrengend sein – aber Mensa erweitert vor allem die Perspektive. Das JT26 einmal mehr: Es ist ein Ort der Begegnung. Ich wünsche uns, dass wir uns offen begegnen und dir, dass du mindestens eine Person triffst, die dich überrascht, inspiriert oder irritiert – und dass du offen dafür bist. Es lohnt sich!

Dieses Anders-Sein als Diversität – das ist Mensa. Das ist Jahrestreffen. Das ist JT26.

Ich freue mich auf unseren Heimatplaneten, dieses Jahr in München!

 

Zur Person:

Ulrike Dürnfeld bekleidet die Funktion der Teamleitung für die Organisation des JT26. Dahinter stecken noch weitere 15 Menschen (und im weiteren Kreis noch mehr), die in den letzten drei Jahren viele Stunden und Tage ihrer Freizeit gespendet haben. Das Ziel: „A friedliches JT26!“ für Vereinsmitglieder, Freunde, Gäste und Noch-Nicht-Mitglieder.

Zum Event:

Die Buchungen für das Jahrestreffen 2026 sind bereits geöffnet. Bis 01.03.2026 gibt es den Frühbucher-Tarif. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite: jt.mensa.de.