Berührungsmangel und seine fatalen Folgen

Location Tagungshotel NH Collection Nürnberg
Anbieter Judith Harraß und Bernd Wachsmann
Termin

Do  16.04.   19:00-19:45 Uhr (45Min.)
Event-iCal

Teilnehmerzahl Max. 60 Teilnehmer
Rollstuhl Diese Veranstaltung ist rollstuhltauglich
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Die Referenten Judtih und Bernd

Im Zeitalter von Vereinsamung, Single-Haushalten, Kleinfamilien und massivem Berührungsmangel soll der Vortrag für die Themen Berührung und Nähe sensibilisieren und mögliche Auswege aufzeigen. Außerdem werden die Themen Selbstwahrnehmung, Kommunikation eigener Bedürfnisse sowie Grenzen ziehen behandelt.
Fakt 1: Berührungen sind wichtig! Berührungen sind überlebenswichtig und leider außerhalb von Partnerschaft/Sexualität sehr selten geworden. Dabei verkümmert der Mensch, wenn er zu lange ohne nährende Berührung auskommen muss. Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen und der Tastsinn der erste Sinn, der sich bei diesem entwickelt. Immer mehr zeigt die Wissenschaft die Zusammenhänge zwischen Berührungsmangel und Ängsten, Depressionen, Süchten und Übergewicht auf.
Fakt 2: Berührungen entspannen, lindern Stress und schützen des Immunsystem! Stress ist eine Geißel unserer Zeit und Berührungen können enorm unterstützen, die Auswirkungen abzumildern. Nähe und Berührung senken den Cortisol-Spiegel und führen zur Ausschüttung von Hormonen. Insgesamt wird das Immunsystem gestärkt.
Fakt 3: Vereinsamung! Ein weiteres wichtiges Thema heutzutage ist die Vereinsamung, gerade in den Großstädten. Immer mehr Single-Haushalte, anonymes Wohnen ohne soziale Kontakte, volle Einbindung in den stressigen Job. Neben nährender Berührung schützen auch ein stabiles soziales Netzwerk und die körperliche Nähe vor Krankheiten.

Die Referenten Die beiden „Kuschel-Therapeuten“ Judith Harraß und Bernd Wachsmann leiten Workshops und bieten Einzelsitzungen zum Thema Berührung an; außerdem binden sie die neuesten Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften in ihre Arbeit ein. Den Vortrag wollen sie nutzen, um für das wichtige Thema Berührungsmangel zu sensibilisieren.


Das Foto wurde uns von den Referenten freundlicherweise für diese Webseite zur Verfügung gestellt.

EventID: 220